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Rom 1559: Nach Monaten der Sedisvakanz, die die heilige
Stadt in blutige Wirren tauchte, steht endlich eine neue Papstwahl und
damit die Rückkehr von Recht und Ordnung bevor. Tommaso Benzoni,
Richter über die beiden Tiberhäfen, ist erleichtert. Endlich
kann er sich wieder seiner Arbeit zuwenden und über Zollbetrug und
Schlägereien richten, als in der Nähe des Hafens die übel
zugerichteten Leiche eines Jungen entdeckt wird.
Der Tote entpuppt sich als käuflicher Spielgefährte reicher
Männer, dessen Ableben niemand betrauert, und auch die Behörden,
die für die Aufklärung des Mordfalls zuständig wären,
zeigen sich auffallend desinteressiert. Erzürnt beginnt Tommaso selbst
nach dem Täter zu forschen.
Als im Körper der Leiche ein kostbares Messer gefunden wird, dessen
Besitzer der Kardinal Carafa ist, laufen Tommasos Ermittlungen in eine
bestürzende Richtung. Und bestürzt ist er auch über Vittoria,
seine schöne Ehefrau. Besucht sie wirklich nur ihre verrückte
Cousine Elena, wenn sie über Tage heimlich verschwindet? Und warum
ist ihr plötzlich so viel an der Umgestaltung von Elenas verwildertem
Garten gelegen? Tommaso mag es sich nicht eingestehen, doch Vittoria hat
etwas zu verbergen. Schockiert findet er heraus, wer den Jungen wirklich
tötete und steht vor der Frage, wie hoch der Preis sein darf, den
Gerechtigkeit fordert.
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